Seminar Lebensthemen

Jeder Mensch kennt Probleme, die ihm scheinbar immer wieder begegnen und daher als Lebensthemen bezeichnet werden. In diesem Seminar werden die Hintergründe dafür beleuchtet und der Weg für echte Lösungen gezeigt.

Im „tibetischen Buch vom Leben und vom Sterben“ gibt es die „Autobiographie in fünf Kapiteln“. Diese Geschichte und beschreibt die Probleme, um die es bei dem Seminar gehen soll und sie zeigt, wie wir lernen können, mit Lebensthemen umzugehen.

Der Chef, den wir für genauso problematisch halten wie unseren früheren Lehrer, oder wie die ungeliebte Schwiegermutter. Die unaufmerksamen Menschen um uns herum, die scheinbar immer mehr werden, der neue Partner, mit dem alles so gut begann, der aber nach einem Jahr nun auch zum Pascha mutiert, während wir die ewig Gebenden sind. Oder auch die Perioden großer Einsamkeit, die uns regelmäßig scheinbar unvermittelt überfallen, ohne dass wir wissen, warum. All das sind die Arten von Problemen, die wir in diesem Seminar betrachten wollen.

Einstein hat einmal gesagt: Wenn ich eine Stunde habe, um ein Problem zu lösen, werde ich mich 55 Minuten mit dem Problem beschäftigen und nur 5 Minuten mit der Lösung. Dieses Prinzip werden wir hier auch anwenden, weil ich davon überzeugt bin, dass man Dinge verstehen muss, um sie grundlegend verändern zu können.

Und so betrachten wir sehr genau, was Menschen als Probleme empfinden und welche Grundlagen Situationen haben müssen, um sich als Problem zu eignen. Schon hier wird deutlich, wie unterschiedlich Situationen beschaffen sein müssen, um von verschiedenen Menschen als Problem wahrgenommen zu werden. Wenn jedem klar ist, was sein spezielles „Problemrezept“ ist, wenden wir uns den Lösungsversuchen zu und klären, warum diese bislang gescheitert sind.

Für das Seminar sind keinerlei Vorkenntnisse erforderlich.

Dauer: ca. 6 – 7 Stunden

Kosten: 90,- €

Teilnehmerzahl: 3 – 7

Autobiographie in fünf Kapiteln

1.Kapitel

Ich gehe die Straße entlang.
Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.
Ich falle hinein.
Ich bin verloren … Ich bin ohne Hoffnung.
Es ist nicht meine Schuld.
Es dauert endlos, wieder herauszukommen.

2. Kapitel

Ich gehe dieselbe Straße entlang.
Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.
Ich tue so, als sähe ich es nicht.
Ich falle wieder hinein.
Ich kann nicht glauben, schon wieder am gleichen Ort zu sein.
Aber es ist nicht meine Schuld.
Immer noch dauert es sehr lange, herauszukommen.

3. Kapitel

Ich gehe dieselbe Straße entlang.
Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.
Ich sehe es.
Ich falle immer noch hinein … aus Gewohnheit.
Meine Augen sind offen.
Ich weiß, wo ich bin.
Es ist meine eigene Schuld.
Ich komme sofort heraus.

4. Kapitel

Ich gehe dieselbe Straße entlang.
Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.
Ich gehe darum herum.

5. Kapitel

Ich gehe eine andere Straße.